Theater · Monodrama
Gomesch · Die Büffelkuh
Ein Monodrama nach der Erzählung von Hrant Matevossian, mit Narine Grigoryan
Eine Erzählung aus dem armenischen Bergland, getragen von einer einzigen Schauspielerin, gesehen durch die Augen eines Tieres.
Der russische Schriftsteller Andrej Bitow sagte über Hrant Matevossian, er habe Tiere nicht beschrieben, sondern dargestellt: den Hund, das Pferd, den Wolf. Er schrieb nicht über sie. Er gab ihnen Gestalt.
In „Gomesch“ erzählt Matevossian die Geschichte eines weiblichen Tieres, einer Mutter, einer Schönen, die sich auf den Weg macht, um ganz zu werden.
In heutiger Sprache wäre das eine Suche. Doch weil jedes Schlagwort der wirklichen Kunst zu eng bleibt, wird dieser Weg bei Matevossian zu etwas anderem: zu einem Ritus, einem Fest, einer Hymne auf die von Gott geschaffene Natur, die zugleich mächtig und verwundbar ist, schön und zerbrechlich, stark und gebeugt.
Mit den Augen der Büffelkuh sehen wir Nani und Basar, den Wolf und Minas. Wir sehen die Menschen und schließlich uns selbst.
Wir sehen die Welt, in der Himmel und Erde, Wasser und Land, Mensch und Tier gemeinsam jene Ordnung weben müssten, die das Leben selbst ist. Doch sie weben sie kaum.
Matevossians „Gomesch“ ist eine Reise nach innen. Jetzt, mehr als je zuvor, ist es Zeit, in uns und um uns zu schauen.
Regie und Spiel
Narine Grigoryan
Schauspielerin · Regisseurin
Narine Grigoryan, geboren 1980 in Hrasdan, ist Schauspielerin und Regisseurin und wurde 2013 als Verdiente Künstlerin der Republik Armenien ausgezeichnet.
Sie studierte Regie am Staatlichen Institut für Theater und Film in Jerewan und arbeitete anschließend in den Laboratorien von Anatoli Wassiljew in Moskau und Lew Dodin in Sankt Petersburg sowie am Grotowski-Institut in Breslau.
Seit 2003 gehört sie dem Hamasgajin-Theater an, dem heutigen Sos-Sargsjan-Theater in Jerewan, das sie seit 2018 als künstlerische Leiterin führt und in dieser Zeit zu einer der wichtigsten Bühnen des Landes gemacht hat.
Ihr Spiel und ihre Inszenierungen sind bekannt für Leichtigkeit, Vielschichtigkeit und eine ausgeprägte körperliche Sprache. Für „Gomesch“ wurde sie 2022 als beste Monoinszenierung ausgezeichnet.
Besetzung
Regie und Spiel
Narine Grigoryan, Verdiente Künstlerin der Republik Armenien
Ausstattung
Victoria Riedo Hovhannisyan
Klang und Musik
Hayk Israelyan
Maske
Tamara Baroyan
Dauer
60 Minuten
Sprache
Armenisch mit deutscher Übersetzung auf der Leinwand
Theater · Monodrama
Termin, Ort und Karten
Monodrama
Donnerstag, 22. Oktober 2026
19:30–20:30 Uhr
Gomesch · Die Büffelkuh
mit Narine Grigoryan
Veranstaltungsort
Kleiner Kursaal
Königsplatz 1
70372 Stuttgart-Bad Cannstatt
Der Abend beginnt bereits um 18:30 Uhr
Beginn des Abends um 18:30 Uhr mit dem Tanzprojekt von Viktoria Matveeva.
Das Monodrama „Gomesch · Die Büffelkuh“ beginnt um 19:30 Uhr.
Die Eintrittskarte gilt für den gesamten Abend: Tanzprojekt und Monodrama.
Karten
Vorverkauf 15 Euro · ermäßigt 7 Euro · Abendkasse 18 Euro
Ermäßigt für Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende, Rentnerinnen und Rentner sowie Menschen mit Behinderung und ihre Begleitung.
An der Abendkasse gibt es keine Ermäßigung.
Alle Preise sind Endpreise. Vorverkauf über Reservix.
Veranstaltungsort
Kleiner Kursaal
Königsplatz 1
70372 Stuttgart-Bad Cannstatt
Fotoaufnahmen
Während der Veranstaltung entstehen Fotoaufnahmen für die Öffentlichkeitsarbeit der Armenischen Gemeinde Baden-Württemberg. Wer nicht aufgenommen werden möchte, sagt uns dies bitte vor Beginn.



