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SUMMARY:Armenische Spuren in Stuttgart
DESCRIPTION:Wann beginnt die armenische Geschichte in Stuttgart und Baden-W
 ürttemberg? Mit den Gastarbeitern der 1970er Jahre? Mit der Gründung arm
 enischer Vereine? Der Spaziergang setzt früher an\, bei den Kriegsgefange
 nen und Zwangsarbeitern der NS-Zeit und bei den Displaced Persons der Nach
 kriegsjahre.\n\nNach 1945 lebten mehrere Tausend Armenier als Displaced Pe
 rsons in Württemberg. In der Funkerkaserne in Bad Cannstatt entstand zwis
 chen 1946 und 1950 ein bemerkenswertes Gemeinwesen: Bis zu 3.000 überwieg
 end armenische Bewohner lebten hier in Selbstverwaltung\, setzten die krie
 gsbeschädigten Gebäude instand\, richteten ein Krankenhaus ein\, bauten 
 ein Theater mit 400 Plätzen und gründeten eine Pfadfindergruppe. Auf dem
  Hauptfriedhof sind Spuren dieser Zeit bis heute sichtbar.\n\nDie Geschich
 te ging weiter. In den folgenden Jahrzehnten kamen Armenier aus der Türke
 i im Zuge der Arbeitsmigration\, nach 1979 aus dem Iran\, seit den 1990er 
 Jahren aus Armenien und anderen ehemaligen Sowjetrepubliken. 1983 mietete 
 der Christlich Armenische Verein die alte Dorfkirche in Göppingen-Bartenb
 ach und richtete sie als Surp Chatsch ein\, die erste armenische Kirche in
  Deutschland.\n\nDer Spaziergang fragt deshalb nicht nur\, woher die Armen
 ier kamen\, sondern auch: Wann wird aus Ankommen Zugehörigkeit?\n\nPfr. D
 r. Diradur Sardaryan führt durch die Etappen armenischen Lebens in Baden-
 Württemberg. Inge Nowak vom Arbeitskreis Zwangsarbeit in Stuttgart beleuc
 htet die Geschichte armenischer Zwangsarbeiter\, Kriegsgefangener und Disp
 laced Persons.\n\nVom Haupteingang gehen wir gemeinsam zum armenischen Kre
 uzstein. Wir sind auf einem Friedhof zu Gast und bitten um entsprechende R
 ücksicht.\nGut zu wissen\n\n 	Eintritt: Teilnahme frei\n 	Anmeldung: bis 
 10. Oktober 2026 an kultur@agbw.org\n 	Sprache: Deutsch\n 	Mitwirkende: Pf
 r. Dr. Diradur Sardaryan\, Inge Nowak\n 	Hinweis: Findet bei jedem Wetter 
 statt\, festes Schuhwerk empfohlen\n 	Kooperation: Arbeitskreis Zwangsarbe
 it in Stuttgart\n
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