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Das Essbare Lust – Kochbuch Armenien
Armenische Küche mit der Buchautorin Zara Safaryan
Armenien-Bilder von Rose Eisen

Essbare Lust – eine besondere Rezeptsammlung von 30 armenischen Gerichten aus der Kindheit der Autorin Zara Safaryan und künstlerischen Armenien-Fotografien von Rose Eisen. Das Land Armenien, das in den letzten Jahren für Westeuropäer kulturgeschichtlich ein neues, spannendes Reiseziel geworden ist, weckt auch durch sein kulinarisches Erbe Interesse und Neugier. Im reichbebilderten Kochbuch sind neben poetischen Landschaftsaufnahmen die Gerichte vorgestellt, für die die Zutaten auch in Deutschland erhältlich sind. Daneben finden sich einzelne Gerichte im Kochbuch, die man nur in Armenien zubereiten kann.

Der Reigen der Bilder zeigt, wie das armenische Fladenbrot Lawasch gebacken wird und wie eines der ältesten armenischen Gerichte Khorovatz zubereitet wird, bei dem Fleisch und Gemüse gegrillt werden. „Für Gaumen und Augen“ heißt der Untertitel des Buches. Damit will man parallel zu den Rezepten auch eine fantastische Bilderreise mit dem Leser unternehmen. Die ausdrucksvollen Fotografien der Künstlerin Rose Eisen laden zu einer visuellen Reise in dieses sagenumwobene Land am heiligen Berg Ararat ein. Die Fotos zeigen einsame Berglandschaften, uralte Kirchen und Menschen, die seit Tausenden von Jahren in dieser Region leben, Wein herstellen, und immer noch fast die gleichen Essgewohnheiten haben wie ihre Vorfahren.


Die gebürtige Armenierin Zara Safaryan lebt seit fast 20 Jahren in Berlin und ist die Autorin des Buches „Die Essbare Lust“- Kochbuch Armenien“, das vor kurzem im Casanomade Verlag in Berlin erschienen ist.

Sie hat mit 17 Jahren angefangen an der Staatlichen Universität zu Eriwan Germanistik zu studieren, dann setzte sie ihr Studium in Berlin an der Freien Universität fort.  Nach der Geburt Ihrer beiden Kinder hat sie ihr Studium der Deutschen Literatur und Medienwissenschaften an der Humboldt Universität wieder aufgenommen.

Rose Eisen geboren in Yerewan in Armenien, wo sie als Redakteurin für Musik- und Kulturberichte beim Öffentlichen Rundfunk tätig war, lebt seit 1992 in Berlin. Von 2006 bis 2009 war sie für die Kunstausstellungen in der legendären Galerie Bremer an der Fasanenstraße in Berlin unter deren neuem Inhaber Rolf Rohlow verantwortlich. Anschließend arbeitete sie im Aukionshaus Hauff & Auvermann in Berlin, für das sie Übersetzungen aus dem Russischen tätigte. Sie war Koordinatorin des Dokumentarfilmes „Bitter Apricot“ von Eva Maria Volkmann und Sören Birke und wirkte beim Kulturprojekt „Konzert“ von armenischen Musikern in der KulturBrauerei Berlin mit.

Rose Eisen ist Fotokünstlerin, als Handwerkszeug dienen ihr eine LUMIX Digitalkamera und ein LEICA Objektiv. In ihren Fotografien, stets in Farbe, zeigt sich u. a. der Einfluss der holländischen Stilllebenmalerei des 17. Jahrhunderts. Es sind inszenierte Bilder, collagiert aus Abbildungen realer Lebensmittel wie aus Details von berühmten Gemälden der Alten und Neuen Meister sowie aus Zeitschriften-Clips. Über ihre Fotokunst berichteten u. a. die Zeitschriften „De Facto“ in Moskau sowie „Design DeLux“ und „Novoje Vremja“ („Neue Zeit“) in Yerewan.