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ERIWAN. AUFZEICHNUNGEN AUS ARMENIEN
Literatur-Matinée mit Marc Degens

»Eriwan« ist ein vielschichtiges Buch über das Leben im Kaukasus. Drei Jahre lang hat der Schriftsteller und SuKuLTuR-Verleger Marc Degens in der armenischen Hauptstadt Eriwan gelebt. In seinem Buch dokumentiert er auf unterhaltsame Weise seinen Alltag.

Der Autor schildert seine Erlebnisse, vom Friseurbesuch bis zur Reise über den Meghri-Pass, der Organisation eines Comicfestivals und seine Begegnungen mit schrulligen Vermietern, seltsamen Nachbarn und alten und neuen Freunden. Zugleich berichtet der Autor von der politischen Lage und den gesellschaftlichen Umwälzungen in der jungen postsowjetischen Republik.

Am Ende des Buches befindet er sich sogar inmitten eines der größten bundesrepublikanischen Literaturskandale der letzten Jahre. Thematisch füllt das Buch eine Leerstelle und bietet eine aufregende Verbindung aus Texten und ausdrucksstarken Schwarzweißfotos.


Marc Degens, geboren 1971 in Essen, ist Schriftsteller und SuKuLTuRProgrammleiter.
Von 2007 bis 2010 lebte er in Eriwan, Armenien.

Zuletzt erschien von ihm der Roman »Fuckin Sushi« (Dumont, 2015).
2014 wurde er mit dem Hugo-Ball-Literaturförderpreis ausgezeichnet.
www.marc-degens.de