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Mit Agapi Mkrtchian, Helmuth Malonek, Lilit Sargsyan
Eintritt frei.

Im Vorfeld der Armenischen Kulturtage findet die Präsentation der im März 2017 im Größenwahn Verlag erschienen Anthologie „Armeniens Herz. Gedichte … und sonst nichts“.

Von Armenien hat man in den Nachrichten immer wieder gehört – meist in Verbindung mit Wörtern wie »Genozid« und »Völkermord«. Doch wofür steht dieses kleine Land mit der großen Tradition? Wie leben, leiden und lieben die Menschen in Armenien? Hier sind die Antworten – in einer Anthologie, wie es sie im Deutschland noch nicht gibt: »Armeniens Herz, Gedichte … und sonst nichts.« Fünfundzwanzig zeitgenössische, armenische Poeten zeichnen die Gefühle eines Landes, das sich zwischen Tradition und Moderne hinter dem Berg Ararat erhebt. Ein einmaliger Einblick in die armenische Seele.

Die Gedichte sind als Erstübersetzung vom Armenischen ins Deutsche. Agapi Mkrtchian und Helmuth Malonek sind die Herausgeber und Übersetzer. Die Anthologie wurde zuerst im März 2017 in der Leipziger Buchmesse, danach mit großem Erfolg in mehreren Städten wie z.B. in Berlin (Literaturhaus), Potsdam (Lepsiushaus), Wiesbaden (Literaturhaus) präsentiert.

Im Oktober 2017 wird das Buch in der Frankfurter Buchmesse präsentiert, danach werden  musikalische Lesungen in Wiesbaden, Frankfurt am Main und in Hamburg stattfinden. An der Präsentation in Stuttgart wird eine der Autorinnen, Frau Lilit Sargsyan, teilnehmen und ihre Gedichte vortragen.


Agapi Mkrtchian

ist in Armenien geboren, lebt seit 1986 in Wiesbaden und studierte Germanistik in Jerewan, Jena und Frankfurt am Main. Sie ist Lehrerin an einer Wiesbadener Schule. Ihre Gedichte, Märchen und Erzählungen sind ins Armenische übersetzt und in Armenien publiziert worden. Sie veröffentlichte in Georgien, im Libanon, in Tschechien und in den USA. Außerdem sind ihre Texte in zehn verschiedenen deutschsprachigen Anthologien erschienen. Von ihr finden sich zahlreichen Veröffentlichungen in den Bereichen Märchen, Poesie und Prosa. Sie ist Mitglied des Armenischen Schriftstellerverbandes.

In der Anthologie »Die Frankfurterinnen« wurde ihr Beitrag »Die Deutschen essen kein Brot« veröffentlicht.


Lilit Sargsyan

ist in Eriwan geboren, Lyrikerin, Sängerin, Songschreiberin und Übersetzerin. Gründerin und Chefredakteurin der Zeitschrift „Tschrag“. Zahlreiche Veröffentlichungen. Teilnahme an internationalen Poesie- und Musikfestivals. Preisträgerin „Beste Interpretation der Lieder von Bulat Okudschawa in armenischer Sprache“ in Polen und Weißrussland, Konzertauftritte in Deutschland.