DIE IDEE 2017-08-06T19:51:15+00:00

DIE IDEE

DIE ENTSTEHUNG

Zum ersten Mal fanden die Armenischen Kulturtage in der schwäbischen Hauptstadt Stuttgart im Jahre 2011. Anlass war das 20. Jubiläum der Unabhängigkeit der Republik Armenien. Das Publikum war begeistert und forderte die Organisatoren auf, die Armenischen Kulturtage in Stuttgart zu einem jährlichen Ereignis zu machen. Dass dies in dem schönen und kulturell vielfältigen Stadt Stuttgart eine Notwendigkeit war, zeigte auch die Tatsache, dass ganz Wenige von der Existenz der Armenischen Gemeinde in Baden-Württemberg wussten, obwohl die Armenier seit langer Zeit sich durch ihre für Baden-Württemberg engagiert tätigen armenischen bzw. armenisch-stämmigen Wissenschaftler, Künstler und Werkarbeiter ihren Beitrag für das Wohl dieses wunderschönen Landes tragen. Nicht zu vergessen sind aber auch die hunderte Kriegsgefangenen, die am Ort des heutigen Großmarktes in Stuttgart als Zwangsarbeiter eingesetzt wurden (darüber Zeugt u.a. eine Gedenktafel in Stuttgart), und die im Nachkriegszeit hier engagierten Armenier, die in vielfältiger Art und Weise sich für Stuttgart und Baden-Württemberg engagierten.

Die breite Öffentlichkeit bekommt durch die Armenischen Kulturtage Stuttgart die Möglichkeit, einen Einblick in das Innenleben der Armenier zu gewinnen. Im Rahmen der Kulturtage werden vier Genres der Musik präsentiert: Jazz, Sakral-, Troubadour- und Volksmusik, sowie klassische armenische und internationale Musik, dargeboten von Künstlerinnen und Künstler aus Armenien und Deutschland. Es finden armenische und ökumenische Gottesdienste statt. So lernt man das religiöse Leben der Armenier und gleichzeitig, durch die ökumenische Zusammenarbeit, sorgt man für Freundschaft zwischen Menschen unterschiedlicher Konfessionen. Vorträge und Diskussionen von renommierten Persönlichkeiten berichten über Deutsch-Armenischen-Beziehungen sowie über das Leben der Armenischen Gemeinde in Baden-Württemberg, deren Integration in die deutsche Gesellschaft, aber auch über das geschichtliche Schicksal der Armenier. Darüber hinaus finden Lesungen, Buchpräsentationen, Symposien, Fotoausstellungen, Schnupperkurse etc. statt, die in einer ganz besonderen Art und Weise Einblicke in das Leben der Armenier gewähren.

Das ganze Projekt wird von Menschen mit Migrationshintergrund konzipiert, organisiert, durchgeführt. Das Programm der Kulturtage ist so konzipiert, dass es ständig zu einem Deutsch-Armenischen Austausch kommt. So werden armenische Werke durch Deutsche präsentiert und deutsche bzw. europäische Werke von Armeniern. Es kommt zu Begegnungen zwischen Künstlern, zwischen Menschen, zwischen Kulturen.

AKTS LOGO

Das Logo der Armenischen Kulturtage Stuttgart ist ein Unicum und eine Art Ewigkeitszeichen. Das runde Symbol hat kein Anfang und kein Ende. In der Mitte des Symbols ist ein Kreuzzeichen zu erkennen. Drei Teile des Logos haben die Farben der armenischen Fahne: Rot-Blau-Aprikosenfarben.

Das Logo der Armenischen Kulturtage Stuttgart wurde vom renommierten Armenischen Designer Karen Khachatryan aus Moskau / Russland entwickelt.

Das Symbol gilt in der Kultur Armeniens als Zeichen der Ewigkeit aber auch der Güte, der Freundlichkeit, der Ewigkeit Gottes, des Leben, des Feuers, der Fruchtbarkeit und der Geburt, des Fortschritts und der Entwicklung. Es ist als Nationalsymbol Armeniens häufig als Ornament in der armenischen Architektur zu finden, so auf Kirchen und Kreuzsteinen, aber auch als Dekoration auf Gegenständen des Alltags, auf Münzen oder in Abzeichen und Logos armenischer Organisationen.

BEVORSTEHENDE EVENTS

WANDERAUSSTELLUNG HRANT DINK

September 18 - September 30

GEISTLICHE MUSIK AUS ARMENIEN

Oktober 20 / 19:00 - 20:00

FRIEDENSGOTTESDIENST

Oktober 25 / 17:15 - 17:30

PODIUMSDISKUSSION

Oktober 25 / 19:00 - 20:30